Auf den Punkt

[…] Auch das neue iPhone hat einen fest eingebauten, nur vom Service wechselbaren Akku und keinen Slot für Speicherkarten. Es kennt kein MMS und seine Kamera nimmt keine Videos auf. Videofonieren über UMTS - Fehlanzeige. Über Bluetooth spricht das iPhone nur gewöhnliche Headsets an, sonst nichts. Kein Stereo-Kopfhörer, kein Datenaustausch, keine Nutzung als Funkmodem am Notebook. Der Webbrowser beherrscht weder Flash noch Java. […]

Die c’t bringt es in ihrer aktuellen Ausgabe 16/08 mal wieder auf den Punkt. Plötzlich verliert das neue iPhone einiges an Glanz und man kann den Hype sehr viel nüchterner betrachten.
Klar war es nie einfacher, mobil zu surfen, und das Multitouch-Display ist auch was hübsches. Aber die genannten Punkte, zusammen mit den nach wie vor völlig überteuerten T-Mobile-Tarifen sind dann doch das Killerargument gegen das Über-Handy aus Cupertino. Schade, dass beim iPhone nicht die gleiche Professionalität an den Tag gelegt wurde wie bei den Macs. Symbian/Nokia hat es da einfach mehr drauf. Noch.

Keynote-Bilanz

Steve Jobs mit MacBook AirGestern war wieder einmal der wichtigste Tag des Jahres für Apple: Dienstag MacWorld-Keynote von Steve Jobs mit neuen Produktvorstellunen. Das Event, wo letztes Jahr das iPhone auf die Menschheit losgelassen wurde.

Und da das hier sowieso immer mehr zum Apple-Blog verkommt, hier meine persönliche Bilanz der gestrigen Keynote, die übrigens wie immer bei Apple angeschaut werden kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Conquering Time and Spaces

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Es ist geschafft: Der Tiger wurde in Ruhestand geschickt und von nun an bewohnt ein brandneuer Leopard mein MacBook. Die Rede ist natürlich von OS X 10.5, dem neuen Mac-Betriebssystem.
Als “beeindruckendste neue Mac OS X Version aller Zeiten” beworben schickt es sich an, Windows Vista zu überflügeln und die Betriebssystemkrone fest im Hause Apple zu halten. Doch was ist wirklich hinter den “über 300 neuen Funktionen”? Lohnt sich der Umstieg? Den ganzen Beitrag lesen »

Es existiert wirklich…

…seit heute bin ich mir sicher. Das iPhone existiert und die Multitouch-Bedienung funktioniert - ich hatte es in der Hand.
Eigentlich wollte ich den iPod Touch anschauen, um Multitouch zu testen - der jedoch sei noch nicht im Haus, sagte mir die Gravis-Verkäuferin in Stuttgart. Ich könne aber ein iPhone testen wenn ich wolle.
Ich wollte.
iPhone
Mein Eindruck:
Relativ groß, relativ schwer (vergleichbar mit einem iPod Classic). Ansonsten - unglaublich. Auch das Texteschreiben funktioniert bestens. Und das Display ist wirklich “brilliant” - a propos brilliantes Display.
Der neue iPod nano - auf den im Internet kursierenden Bildern sieht er ja etwas seltsam aus. Hat man ihn aber einmal in der Hand, möchte man ihn nie wieder loslassen. Perfektes Design. Und das Display ist das schärfste, das ich je gesehen habe.

Ich brauche Geld.

Auf Safari

SafariNachdem ich zuerst Opera- und dann Firefox-Jünger war, fiel es mir schon etwas schwer, meinen Lieblingsbrowser beim Switch auf Mac zurückzulassen. Schließlich nutzt man als echter Appleuser Safari - daran ändert auch ein Camino nichts.

Glücklicherweise konnte ich inzwischen auch eine innige Beziehung zum Mac-Browser aufbauen - doch wenn es bei Firefox seinerzeit Liebe auf den ersten Blick war, so war es bei Safari eher so, dass man sich zusammengerauft hat und inzwischen ganz gut klar kommt.

Der erste Eindruck war gleich gemischt - das Design (natürlich) top, die Lesezeichenverwaltung hat auch gleich mein Herz erobert… aber, oh weh, die Seitendarstellung. Den Acid2-Test meistert Safari zwar bravourös, trotzdem sieht einiges anders aus als mit der mir von Firefox vertrauten Gecko-Engine. Dass Formularelemente nicht gestylt werden sondern den OS-X-Look haben, ist ja noch ganz nett. Aber mit automatisch skalierten Bildern (max-width:auto) beispielsweise hat Safari dann doch so seine Probleme. Unschön auch das Phänomen, das die Kantenglättung von OS X zusammen mit Safari erzeugt - ist der Hintergrund nämlich dunkler als die Schrift, erscheint letztere wesentlich fetter als sie es dürfte. Erst mit der Einstellung “Standard” für die Kantenglättung bei den OS-X-Systemeinstellungen (Standard ist jedoch “Automatisch”…) oder durch Verwendung des exotischen CSS2-Attributs text-shadow kann dieses Problem behoben werden.

Die sonstigen Funktionen von Safari fallen auch eher spärlich aus. So gibt es kein “strenges” Tabbed Browsing wie in Opera, wo niemals ein neues Browserfenster geöffnet wird (sondern alles in Tabs), außerdem kann nur Google als integrierte Suchmaschine verwendet werden und einen Vollbildmodus gibt es auch nicht (was jedoch eine Masche von Apple zu sein scheint - wirkliches “Maximieren” von Fenstern wie wir das von Windows kennen gibt es ja auch nicht, und QuickTime weigert sich in der Gratisversion auch, Videos bildschirmfüllend wiederzugeben…).

Alles in allem also wirklich ein schöner und auch schneller Browser, der Funktionsumfang dürfte jedoch größer sein. Firefox (auch ohne Plugins) bringt da mehr mit. Die Webseitendarstellung ist akzeptabel, die Unterstützung für einige neuere CSS-Elemente wäre jedoch noch wünschenswert - schließlich ist eine Darstellung wie bei der Gecko-Engine inzwischen einfach zum Standard avanciert und sollte als Referenz dienen. Opera schaffte es schließlich auch, seine Darstellung daran anzugleichen.
Eine Verbesserung des PopUp-Blockers (Flash-PopUps…) und evtl. eine Erweiterung zu einem richtigen Werbeblocker wäre natürlich noch wünschenswert (fairerweise muss man sagen, dass das die anderen Browser aber auch noch nicht zuverlässig schaffen).
Schade finde ich auch, dass man die Statusleiste nicht so einstellen kann, dass sie sich nur bei Bedarf einblendet. Ich finde das Konzept, dass die Website ohne Rahmen des Browserfensters angezeigt wird, wirklich schön - die Statusleiste möchte ich aber trotzdem beim Surfen nicht missen. Warum also nicht einfach nur einblenden, wenn sie etwas anzeigt?

Einige Ungereimtheiten von Safari löst das kommerzielle Plugin Saft - so kann man mit ihm einstellen, dass keine neuen Fenster geöffnet werden und auch ein Vollbildmodus wird mit ihm ermöglicht. Leider eben Shareware - und daher wird ständig ein Fenster mit der Meldung “Thanks for trying Saft Demo” eingeblendet. Toll.

Safari hat durchaus Potential - das aber leider nicht ganz genutzt wird. Es wären nur ein paar weitere Funktionen nötig, um ihn zu einem echten Firefox-Konkurrenten (auch unter Windows) zu erweitern.

Ich persönlich setze ihn inzwischen trotzdem gerne ein und bin auch stolz, ihn zu meinen täglichen Begleitern zählen zu können. Es hat einfach mehr Stil, mit Safari zu surfen. Unter OS X (möglichst noch mit Saft-Erweiterung) meine absolute Empfehlung - unter Windows bleibt abzuwarten, was die finale Version mit sich bringt. Da iTunes für Dosen jedoch auch nicht der Burner ist, sehe ich das mit Safari leider etwas pessimistisch. Was aber schade ist, da Apple mit Safari wirklich die Möglichkeit hätte, selbst für Firefox ein Konkurrent zu werden (vom IE fang ich jetzt nicht an.)

Was kommen musste

Die Träumerei hat ein Ende. Und mit ihr das Computer-Problem #1. Diesesmal auch richtig und nicht so wie beim ersten Versuch

Diesen Beitrag schreibe ich mit Safari. Bald mehr.