Zuhause habe ich eine dicke, magentafarbene ADSL2+-Leitung. Bei meiner Freundin auch. Unterwegs nutze ich immer öfter meine Hotspot-Flatrate (z.B. im ICE). Aber was tun, wenn jegliches Festnetz-Internet unerreichbar ist? Klarer Fall - wozu hat man ein Mobiltelefon. In der Theorie ist das ja ganz einfach. Notebook raus, Bluetooth an und mit dem Handy als Modem direkt ins Internet. Dank UMTS sogar in passabler Geschwindigkeit. Überall. Technisch ist das auch kein Problem, habe ich z.B. hier ausprobiert.
Das einzige Problem ist das Angebot und die Finanzierung desselben. Den ganzen Beitrag lesen »
Heute kam ein Paket von Raedan an, das zwei schöne Leder-Taschen enthielt. Einmal für mein Handy und einmal für meinen iPod, damit diese sich nicht mehr gegenseitig in der Hosentasche zerkratzen. Als Material wählte ich schwarzes Leder, passend zu Geldbeutel und Lederjacke.
Eine Sonderanfertigung ist die iPod-Tasche: eigentlich gibt es sie nur als Handy-Tasche, und das Halteband für die Kopfhörer war auch ein Extrawunsch. Zum Aufpreis von gerade mal 1,50 €. Die Verarbeitungsqualität ist dabei wirklich gut, die Lieferzeit betrug gerade mal drei Tage, meine Anfrage hat der Chef persönlich bearbeitet und natürlich ist alles Made in Germany.
Heute ärgere ich mich, dass ich die Tasche für mein MacBook nicht auch bei Raedan bestellt habe.
Ich bin ja Fan von personalisierten Startseiten und verwende in Safari Netvibes. Soweit bin ich auch zufrieden damit, habe ich doch eine für mich passende Lösung der Startseiten-Frage gefunden.
Doch seit ich mein neues HandySmartphone habe, ist die Frage nach der richtigen Startseite plötzlich wieder aktuell. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie versprochen, hier der Test meines neuen Mobiltelefons. Oder, wie OS X zu sagen pflegt, “Smartphone”.
Die Rede ist vom Nokia E65.
Der größte Nachteil: Kein Touchscreen. Sonst kann es aber locker mit dem iPhone mithalten, ist an manchen Stellen sogar besser.
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Wie in den beiden letzten Beiträgen schon angeklungen ist, bin ich nachhaltig unzufrieden mit meinem bisherigen Mobilfunkprovider. Natürlich werden hier keine Namen genannt, aber dass O2 gemeint ist, dürfte ja jedem klar sein.
Begonnen hat alles Den ganzen Beitrag lesen »
Frisch zurück zuhause habe ich ein Stöckchen von Neunzehn72 aufgefangen. Und weil Selbstzweck doch so was schönes ist, nehme ich die Gelegenheit direkt wahr: Den ganzen Beitrag lesen »
Letzte Woche kündigte der Mobiltelefonkonzern Nokia an, sein Werk in Bochum zu schließen und die Produktion nach Rumänien zu verlagern. Eine Meldung, die Deutschland in Aufruhr versetzte, verlieren doch 2300 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz.
Inzwischen wird sogar zum Boykott von Nokia-Produkten aufgerufen. Politiker geben ihre Handys ab.
Was ist denn da los?
Klar - viele Beschäftigte wird Nokias Entscheidung in die Arbeitslosigkeit und Armut führen. Der Konzern hätte sich vor der Ankündigung eine Lösung für dieses Problem einfallen lassen sollen.
Dennoch halte ich die Reaktionen für unangemessen. Politiker, die sich plötzlich gegen die Wirtschaft stellen? Ach ja, Wahlkampf. Na gut.
Aber einen Boykott-Aufruf? Wie lächerlich ist das denn?
Wir leben im Kapitalismus. Davon mag man halten was man will, aber in einer solchen Wirtschaftsform ist es doch völlig normal, dass ein Unternehmen seine Gewinnmaximierung im Sinn hat. Und wenn dann eben Subventionen auslaufen und sich ein Werk nicht mehr rechnet, werden die Arbeitsplätze eben in ein Niedriglohnland verlagert. Bis es dort auch wieder zu teuer wird und sich woanders Menschen gefunden haben, die für einen Hungerlohn Handys zusammenschrauben. Das ist hart. Das ist unfair. Das ist Kapitalismus. Das ist normal.
Welches Unternehmen produziert denn heute noch in (West-)Deutschland? Diese Zeit ist ein für alle Mal vorbei. Jetzt gibt es von Nokia eben Entwicklungshilfe für Rumänien.
Und nun soll also ein Boykott von ein paar beleidigten Deutschen („Wir sind doch wettbewerbsfähig!!1“) den Weltkonzern Nokia dazu bewegen, seine Entscheidung zurückzunehmen.
Nokia ist immer noch der Marktführer was Handys anbelangt. Und das meiner Meinung nach nicht wegen asozialer Unternehmenspolitik, sondern weil die Produkte wirklich gut sind.
Ich jedenfalls werde wegen Nokias Unternehmenspolitik nicht auf den Komfort eines Nokia-Handys verzichten. Bald habe ich das E65, Test folgt dann an dieser Stelle.