Ins StudiVZ (anstatt ins soziale Abseits)

Ich habe mich immer erfolgreich dagegen gewehrt, Mitglied von StudiVZ zu werden. Bis zum Wochenende. Die Langeweile war wohl zu groß… jedenfalls bin ich jetzt auch bei dem Zirkus zu finden.

Meine bisherigen Vorbehalte dagegen (”Jeder-weiß-alles-über-jeden”-Politik; Richtige Namen; Datensammelwut; E-Mail-Benachrichtigungsspam; aggressives Design; dumm klingender Name) wurden kurzerhand unterdrückt und einige waren nach der Registrierung auch hinfällig. Beispielsweise finde ich das mit den richtigen Namen nicht mehr so schlimm. Und die E-Mail-Benachrichtigungen lassen sich deaktivieren. Erfreulich ist auch, dass ich zumindest einstellen kann, dass nicht jeder beliebige Besucher mein komplettes Profil sieht und dass ich verhindern kann, dass es angezeigt wird, wessen Profil ich angesehen habe.

Aber warum habe ich mich nun wirklich angemeldet? Den ganzen Beitrag lesen »

Das Leid mit den sozialen Netzen

Allerorts tönt es “Web 2.0″, “User-Generated Content” und “Social Networking”. Was auf den ersten Blick alles verdammt schön, neu und innovativ aussieht, verliert leider einiges an seiner Faszination, wenn man sich etwas stärker damit beschäftigt.
Fast allen Dingen im Web 2.0 liegt eine recht gute Idee zugrunde. Endlich werden die Möglichkeiten, die das Web eigentlich schon seit Jahren bietet, auch genutzt - überall sehen wir Blogs, Social-Bookmarking-Dienste und die nun hier gleich thematisierten Social Networks.
Das leider sehr sehr besorgniserregende an diesen ist die Leichtsinnigkeit, mit der deren Nutzer sich in ihnen bewegen. Es folgt eine Darstellung der Gefahren von Facebook, StudiVZ etc. - inklusive Workshop “Wie verbaue ich mir meine Zukunft”.
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